Emeriti

Kenneth C. Holmes entwickelte die Nutzung der intensiven Röntgenstrahlen eines Synchrotrons (DESY, Hamburg) zur kristallographischen Untersuchung biologischer Proben und ermöglichte dadurch unzählige spätere Durchbrüche in der Strukturbiologie. Er klärte so die Struktur von Aktin und Myosin auf und trug dabei zum Verständnis des Mechanismus der Muskelkontraktion bei.
Heinrich Betz war von 1991 an Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main. Dort leitete er die Abteilung für Neurochemie. Informationen zu seiner wissenschaftlichen Arbeit und Publikationen finden Sie auf der Seite des MPI fürs Gehirnforschung.

Bert Sakmann war von 1989 bis 2007 Direktor der Abteilung Zellphysiologie am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung. Während dieser Zeit erhielt er den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin (1991) für Entdeckungen über die Funktion einzelner Ionenkanäle in Zellen. In Heidelberg erforschte er Mechanismen zur schnellen Signalübertragung innerhalb einer Nervenzelle, zwischen verschiedenen Nervenzellen sowie der langfristigen Änderungen ihrer synaptischen Verbindungen. Den dadurch generierten Code zu entziffern, war ein Ziel der Abteilung.

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