Prof. (EPFL) Dr. Kai Johnsson
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Aktuelle Pressemitteilungen

Biosensor für Phenylketonurie

13. September 2018

Die Behandlung zahlreicher Krankheiten würde grundlegend verbessert, könnte die Konzentration krankheitsrelevanter Metaboliten im Blut, möglicherweise durch den Patienten selbst, vor Ort überwacht werden. Ein Forscherteam unter Anleitung von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung in Heidelberg und der École Polytechnique Fédérale de Lausanne stellte nun einen semisynthetischen Biosensor vor, der eine genaue Quantifizierung von Metaboliten in kleinsten Blutproben ermöglicht, die einfach durch einen kleinen Stich in den Finger gewonnen werden können. Dieser Biosensor könnte ein wichtiges Werkzeug für die Diagnose und Behandlung verschiedener Krankheiten werden.

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Wegen ihrer Häufigkeit und sozioökonomischen Relevanz ist die Alzheimer-Krankheit wesentlicher Gegenstand biomedizinischer Forschung weltweit, und vieles zu ihren Ursprüngen ist bereits bekannt. Nichtsdestotrotz fehlen WissenschaftlerInnen weiterhin Methoden, um wichtige ungelöste Fragen zu den molekularen Hintergründen der Krankheit zu beantworten. Forscher und Forscherinnen am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung und an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben kürzlich ein neues Werkzeug entwickelt, um einen der Schlüsselspieler der Krankheit zu untersuchen. Der neue Biomarker erlaubt es, das Enzyms BACE1 sichtbar zu machen und zu verfolgen, ohne die Notwendigkeit von genetischer Manipulation oder Antikörpern. Der Marker könnte vor allem in der Entwicklung neuer Therapien wertvoll sein.

Neues Werkzeug zur Erforschung von Alzheimer

26. Juli 2018

Wegen ihrer Häufigkeit und sozioökonomischen Relevanz ist die Alzheimer-Krankheit wesentlicher Gegenstand biomedizinischer Forschung weltweit, und vieles zu ihren Ursprüngen ist bereits bekannt. Nichtsdestotrotz fehlen WissenschaftlerInnen weiterhin Methoden, um wichtige ungelöste Fragen zu den molekularen Hintergründen der Krankheit zu beantworten. Forscher und Forscherinnen am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung und an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben kürzlich ein neues Werkzeug entwickelt, um einen der Schlüsselspieler der Krankheit zu untersuchen. Der neue Biomarker erlaubt es, das Enzyms BACE1 sichtbar zu machen und zu verfolgen, ohne die Notwendigkeit von genetischer Manipulation oder Antikörpern. Der Marker könnte vor allem in der Entwicklung neuer Therapien wertvoll sein. [mehr]

Abteilung Chemische Biologie

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Department of Chemical Biology

The visualization and characterization of biologically relevant molecules and activities inside living cells continues to transform cell biology into a truly quantitative science. However, despite the spectacular achievements in some areas of cell biology, the majority of cellular processes still operate invisibly. Further progress will therefore depend increasingly on the development of new (fluorescent) sensors and chemical probes to target and characterize these activities. Our research addresses this need by developing and applying chemical approaches to observe and manipulate protein function in living cells. For example, we have introduced general methods for the covalent and specific labeling of fusion proteins with chemically diverse compounds that open up new ways of studying proteins (i.e. SNAP-tag, CLIP-tag and ACP-tag). We are pursuing the further development of such approaches and their application to biological problems that cannot be resolved by traditional approaches.

Currently, we are interested in the following topics:

  • Development of semisynthetic fluorescent sensor proteins to measure key metabolites in living cells.
  • Development and application of methods for characterizing protein-protein interactions.
  • Generation of small molecules for controlling protein function in living cells.
  • Engineering of new protein functions for applications in functional proteomics.
  • Synthesis of new spectroscopic probes for applications in cell biology.
  • Mechanistic studies on drug candidates.
 
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