Wissenschaftliche Abteilungen

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Prozesse in lebenden Zellen beruhen auf Wechselwirkungen zwischen abertausenden verschiedenster Moleküle. Um einzelne Prozesse zu verstehen, müssen wir nicht nur die atomaren Strukturen der einzelnen beteiligten Moleküle kennen und sondern vielmehr auch ihre Änderungen während dieser Wechselwirkungen verfolgen. Die MitarbeiterInnen der Abt. Biomolekulare Mechanismen entwickeln und verwenden neue Methoden, um auch bei sehr schnellen Ereignissen zu beobachten, wie Eigenschaften und Bewegungen von Atomen zur biologischen Funktion von Molekülen beitragen.

Biomolekulare Mechanismen -Ilme Schlichting

Prozesse in lebenden Zellen beruhen auf Wechselwirkungen zwischen abertausenden verschiedenster Moleküle. Um einzelne Prozesse zu verstehen, müssen wir nicht nur die atomaren Strukturen der einzelnen beteiligten Moleküle kennen und sondern vielmehr auch ihre Änderungen während dieser Wechselwirkungen verfolgen. Die MitarbeiterInnen der Abt. Biomolekulare Mechanismen entwickeln und verwenden neue Methoden, um auch bei sehr schnellen Ereignissen zu beobachten, wie Eigenschaften und Bewegungen von Atomen zur biologischen Funktion von Molekülen beitragen.
Leben beruht auf dem zeitlich und räumlich orchestrierten Zusammenspiel von Biomolekülen. Der Großteil dieser Prozesse findet für uns jedoch bisher im Verborgenen statt. Die Abteilung Chemische Biologie um den Direktor Kai Johnsson entwickelt deshalb Methoden zur Lokalisierung und Quantifizierung ausgewählter Biomoleküle in lebenden Zellen. Diese Methoden tragen zu einem molekulares Verständnis zellulärer Vorgänge bei und finden darüber hinaus Anwendungen in der Biomedizin.

Chemische Biologie - Kai Johnsson

Leben beruht auf dem zeitlich und räumlich orchestrierten Zusammenspiel von Biomolekülen. Der Großteil dieser Prozesse findet für uns jedoch bisher im Verborgenen statt. Die Abteilung Chemische Biologie um den Direktor Kai Johnsson entwickelt deshalb Methoden zur Lokalisierung und Quantifizierung ausgewählter Biomoleküle in lebenden Zellen. Diese Methoden tragen zu einem molekulares Verständnis zellulärer Vorgänge bei und finden darüber hinaus Anwendungen in der Biomedizin.
Das Auflösungsvermögen der Lichtmikroskopie – so stand es bis vor kurzem in allen Lehrbüchern – ist durch die Beugung auf ungefähr die halbe Lichtwellenlänge begrenzt. Herkömmliche optische Mikroskope können Details, die näher beieinander liegen als ~200 Nanometer, nicht getrennt darstellen. Stefan Hell und Mitarbeiter haben diese über 100 Jahre alte Grenze durchbrochen durch ihre Entwicklung neuartiger Fluoreszenzmikroskope, deren Auflösung nicht mehr durch die Beugungsgrenze gegeben ist. Hierdurch legten sie die Grundlage für ein neues Forschungsfeld: höchstauflösende Fluoreszenzmikroskopie, zunehmend auch bekannt als „Nanoskopie“.

Optische Nanoskopie - Stefan W. Hell

Das Auflösungsvermögen der Lichtmikroskopie – so stand es bis vor kurzem in allen Lehrbüchern – ist durch die Beugung auf ungefähr die halbe Lichtwellenlänge begrenzt. Herkömmliche optische Mikroskope können Details, die näher beieinander liegen als ~200 Nanometer, nicht getrennt darstellen. Stefan Hell und Mitarbeiter haben diese über 100 Jahre alte Grenze durchbrochen durch ihre Entwicklung neuartiger Fluoreszenzmikroskope, deren Auflösung nicht mehr durch die Beugungsgrenze gegeben ist. Hierdurch legten sie die Grundlage für ein neues Forschungsfeld: höchstauflösende Fluoreszenzmikroskopie, zunehmend auch bekannt als „Nanoskopie“.
Das zentrale wissenschaftliche Ziel der Abteilung ist die Entwicklung von Technologien, die auf der interdisziplinären Anwendung von Physik, Chemie, und Materialwissenschaften basieren. So sollen grundlegende Fragestellungen der Zellbiologie und Biomedizin erklärt sowie lebensähnliche Materialien konstruiert werden. Die Erforschung von Zellkohorten, im Hinblick auf ihre Entscheidungsprozesse und Organisation sowie der Konstruktion und Funktion von synthetischen Zellen, Designer-Immunzellen und Geweben sind Beispiele der vielfältigen Projekte in der Abteilung für Zelluläre Biophysik.

Zelluläre Biophysik - Joachim Spatz

Das zentrale wissenschaftliche Ziel der Abteilung ist die Entwicklung von Technologien, die auf der interdisziplinären Anwendung von Physik, Chemie, und Materialwissenschaften basieren. So sollen grundlegende Fragestellungen der Zellbiologie und Biomedizin erklärt sowie lebensähnliche Materialien konstruiert werden. Die Erforschung von Zellkohorten, im Hinblick auf ihre Entscheidungsprozesse und Organisation sowie der Konstruktion und Funktion von synthetischen Zellen, Designer-Immunzellen und Geweben sind Beispiele der vielfältigen Projekte in der Abteilung für Zelluläre Biophysik.

 
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